Randlocher

Zwei Jahre verheiratet

Ich muss gestehen, dass ich nicht daran gedacht habe. Wir, also meine Frau und ich, haben am Wochenende noch darüber gelacht, weil ich nur das Jahr auf meine Über mich Seite gepackt hatte. Ich wusste das genaue Datum nicht mehr. Und heute ist es wieder soweit, wir sind nun zwei Jahre verheiratet. Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht.

Und weil ich so etwas nie sagen würde, nehme ich mir jetzt die Zeit und versuche ein paar Dinge mit Worten wiederzugeben, die ich wie gesagt, niemals sagen würde, weil ich mir wie ein "Mongo" vorkommen würde. Also nicht wundern, wenn der Beitrag eigentlich gar nicht für dich, sondern für dich (meine Frau) ist.

Wir hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht. Vor allem du. Wir wissen ja beide, dass mir das Meiste recht egal ist. Das fing alles damit an, dass du jemanden in deinem Leben verloren hast, der uns danach eigentlich nur noch zusammengeschweißt hat. Das Gleiche gilt auch für mich. Im Grunde hatte es auch etwas Gutes, dass diese Personen nicht mehr da waren oder sind – also nicht falsch verstehen. Aber du weißt schon was ich meine.

Nur so konnten wir unsere Höhen und Tiefen bewältigen, die uns bis heute zu einem Ganzen geformt haben. Einem du und ich, einem wir. Egal was wir machen, wir machen es meistens für das Wir. Ich sage extra meistens, weil alles andere gelogen wäre. Jeder hat seine Dinge, die er gerne macht und die der andere akzeptieren muss. Das ist auch gut so, weil eine Beziehung sonst nicht funktionieren würde. Man muss sich nur an den Kopf packen und auf andere Beziehungen schauen. Die zerbröckeln, weil es keine Freiheiten gibt. Egal, darum geht es ja nicht, also nicht direkt. Wobei…

Dadurch, dass wir uns diese Freiheiten geben, funktioniert das Ganze. Jeder vertraut dem anderen, egal was er macht. Welche Frau würde zum Beispiel erlauben, dass sein Mann mit seinen Kumpels in den Puff gehen darf um Flatrate-Bier zu saufen (und Stripperin beim Ausziehen zuzuschauen)? Ich denke da gibt es nicht viele Frauen, da habe ich einfach Glück gehabt.

Ich kürze das Ganze jetzt etwas ab, weil ich wieder an die Arbeit muss und ich sonst nur merkwürdigen Schwachsinn schreibe, der am Ende keinen Sinn ergibt. Ich will dir einfach nur sagen, dass egal wie ich bin und mich manchmal verhalte, ich immer froh bin, dass ich dich habe. Das wollte ich dir nur einmal "ganz privat" geschrieben haben, damit es "ausgesprochen" ist. Klar, es gibt Dinge die nicht immer ganz so passen, aber gerade die Dinge, die machen uns aus und genau die Dinge sorgen häufig für lustige Momente. Also alles gut. Außer das Problem mit den Taschentüchern. 🙂

Schlusswort: Wir.

Sandra und Kevin
Schon etwas älter, aber cool. Meine Frau und ich.
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Bereitgestellt von Devhats

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