Randlocher
Divinity Original Sin 2

Divinity: Original Sin 2 – Sau geil!

Was ist das bitte für ein geiles Spiel? Eigentlich könnte ich diesen Beitrag jetzt schon beenden, denn mehr gibt es zu Divinity: Original Sin 2 nicht zu sagen. Divinity: Original Sin 2 ist ein Meisterwerk geworden und übertrifft meiner Meinung nach, auch The Witcher 3. Eine wage Behauptung? Keineswegs!

Der Start und der Charaktereditor

Beim ersten Start von Divinity: Original Sin 2 führt es einen in den Charakter-Editor, der für ein Rollenspiel dieser Art umfangreich ist und uns viele Möglichkeiten bietet. Wir können aus insgesamt 4 verschiedenen Rassen wählen. Wem das nicht reicht, kann außerdem jede Rasse als Untoter bestreiten und muss mit negativen Effekten, aber auch positiven Effekten rechnen. Heilzauber und Heiltränke wirken nicht mehr, die Leute haben Angst vor euch und greifen euch gelegentlich sogar an und noch andere Dinge, die ich nicht nennen möchte, weil es zu hart „gespoilert“ wäre. Jeder Charakter lässt sich durch verschiedene Frisuren, Gesichter, Geschlecht und auch Farben individualisieren. Die Gesichter sehen auch fast alle gut aus. Meiner Meinung ist das auch eine Seltenheit. Divinity Original Sin 2 Charaktereditor Echse Neben der ganzen Rassen, kann man sich dann noch zwischen verschiedenen Klassen entscheiden, oder ganz eigene Klassen kreieren. Ob man jetzt einen Waldläufer, Krieger oder Magier spielt, oder alles irgendwie ein wenig vermischt, ist jedem selbst überlassen. Im Spiel kommt man mit jeder Kombination klar und hat in keinem Fall einen Nachteil, zumindest habe ich bei meinem Durchlauf keine negativen Effekte gespürt, alles wirkte sehr ausgeglichen und fair. Hat man sich für eine Rasse und Klasse entschieden, folgen die besonderen Merkmale, die den eigenen Charakter ausmachen. Hier entscheiden wir im Grunde die Vorgeschichte des Charakters. Ist er ein Witzbold? Ein Soldat? Ein Gesetzloser? Das entscheidest du. Du kannst hier insgesamt zwei Merkmale wählen. Neben dieser zwei Merkmale, hat jede Rasse noch ihre eigenen Merkmale, die das Spielgeschehen beeinflussen. Während der Reise sammelt man auch neue Merkmale, in dem man sich besonders verhält. Ist man grundsätzlich mehr der Retter der Welt, erhält man beispielsweise das Merkmal Held. Man kann auch negative Merkmale erhalten, wenn man sich negativ verhält. Du kannst das Spiel spielen wie du möchtest, völlig egal. Oh und fast vergessen, neben der eigenen Charaktere und der eigenen Merkmale, gibt es auch die ganzen Begleiter als spielbare Charaktere. Der Vorteil hierbei ist, dass man einen kleinen roten Faden in der Geschichte hat. Ansonsten schreibt man sich seine Geschichte im Grunde selbst. Ein anderer Vorteil ist die Vertonung der einzelnen spielbaren Begleitcharaktere. Die ist meiner Meinung nach etwas vielfältiger und ausgefallener, als die der eigenen Kreationen – da diese eben eine vordefinierte Geschichte haben und ihren Senf dementsprechend zu bestimmten Dingen abgeben können. Egal wie man es macht, man so viele Möglichkeiten und alle machen irgendwie Spaß. Ich habe jetzt beim zweiten Durchlauf schon meine Probleme, den richtigen Charakter für mich zu finden, weil ich mir immer unsicher bin, ob ich nicht lieber doch etwas anderes ausprobieren möchte. Das habe ich selten in Spielen und erst gar nicht in The Witcher 3!

Die Geschichte

Hier möchte ich eigentlich gar nicht viel zu schreiben. Man startet als Gefangener auf einem Schiff und weiß eigentlich gar nicht wieso man ein Gefangener ist. Alles dreht sich um die so genannte Quellenmagie. Man selbst ist allerdings nicht der oder die Einzige, mit dieser Magie. Diese Quellenmagie zieht Wesen aus dem „Nichts“ in die Welt und diese Wesen sind böse. Logischerweise. Man wurde gefangen genommen und mit einem Halsband versehen, dass diese Quellenmagie unterdrückt und die Wesen so von der Welt fernhält. Zumindest ist das der Hintergedanke. Natürlich geht auf dem Schiff irgendwas schief und alles gerät irgendwie ins Chaos. Punkt. Mehr sage ich dazu nicht. Das Einzige was ich noch sagen kann: Die Geschichte ist von Anfang bis zum Schluss fesselnd! Und wem die Geschichte nicht reicht, der hat noch seine Begleiter, die ebenfalls alle ihre eigenen Ziele verfolgen wollen. Man selbst kann entscheiden, ob man ihnen bei der Erreichung der Ziele hilft, oder diese Ziele einfach ignoriert. Alles hat früher oder später eine Auswirkung, die das Spiel beeinflusst. Egal was man tut. Mehr Input gibt es von mir nicht. Tut mir Leid!

Das rundenbasierte Kampfsystem

Offen gestanden war ich nie ein Fan von rundenbasierten Kampfsystemen. Auch im ersten Divinity: Original Sin hat mir das nicht so wirklich gefallen. Im Zweiten Teil haben die das Ganze verbessert und was soll ich sagen? Das merkt man! Mir macht das System jetzt Spaß und ich habe mich so daran gewöhnt, dass ich nach dem ersten Durchlauf direkt auf der Suche nach ähnlichen Spielen war. (Habe keine vergleichbaren Spiele gefunden!) Das Kampfsystem läuft super rund und bietet sehr viele taktische Möglichkeiten. Ein kleines Beispiel: Einer unserer Charaktere hat das besondere Merkmal, dass wenn er im Blut steht, sich heilt in dem er das Blut trinkt. (Das läuft automatisch, wenn man über das Blut läuft) Jetzt gehen wir mal davon aus, dass dieser Charakter verwundet ist. Dann nehme ich meine Verzauberin und lasse Blut regnen! Das schwächt die Gegner, da sie dadurch bluten und heilt gleichzeitig meinen verwundeten Charakter, weil er das Blut trinken kann. Und weil das nicht ausreicht, feuere ich noch einen Blitz zum Gegner und dieser Blitz springt durch das Blut und betäubt alle, die darin stehen. Wie geil ist das denn? Divinity Original Sin 2 Taktische Kaempfe Alles lässt sich hier irgendwie vereinen und sorgt für taktische Tiefe. Ab dem normalen Schwierigkeitsgrad nutzen auch die Gegner diese taktischen Vorteile. So schießt ein Gegner mit einem Öl-Pfeil auf uns und der Zauber feuert danach seinen Feuerball darauf. Erst werden wir durch das Öl verlangsamt und im zweiten Schritt direkt verbrannt. Im dritten Schritt wirft der feindliche Ritter dann eine Giftflasche in das Feuer und sorgt so für eine Explosion. Da kannst du dir sicherlich vorstellen, wie die Lebensbalken der eigenen Kameraden sinken. Hammer!

Fazit

Mein Fazit für Divinity: Original Sin 2* fällt durchweg positiv aus, wen wundert es? Das Fazit fällt in jeder Review positiv aus. Das Spiel ist einfach grandios. Die Spielwelt ist erste Sahne, die Charaktere sind alle(!) gelungen und es macht ungeheuer viel Spaß mit dem rundenbasierten Kampfsystem und der taktischen Vielfalt den Feinden eins auf die Mütze zu kloppen. Sauber. Wer noch nach einem Rollenspiel für 2017 sucht, sollte sich das Spiel auf jeden Fall zulegen! Quelle für die Bilder: divinity.game
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