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Affinity Designer: Die Photoshop-Alternative von Serif

Manchmal möchte man seine Website oder ein Bild mit einer Kleinigkeit aufwerten und landet mit Hilfe von Google für Pinsel, Ebenen und anderen Dingen direkt bei Photoshop. Photoshop gibt es inzwischen in der Creative Cloud und ist so auch nicht mehr ganz so teuer. Trotzdem muss es nicht immer Photoshop sein. Affinity Designer ist die günstigere Alternative, mit der man sogar Photoshop-Dateien bearbeiten und abspeichern kann.

Das leidige Thema Photoshop

Neben den monatlichen Kosten ab 74,99 Euro Netto (monatliche Abrechnung), gibt es auch einige andere Dinge, die nicht immer für Adobe Photoshop sprechen. Wichtig ist, dass es hier nur um Photoshop geht. Wenn du bspw. in Kombination mit Adobe Illustrator, Adobe Photoshop und den anderen Programmen arbeiten musst, dann wirst du nirgendwo besser bedient, als bei Adobe und deren Creative Cloud!

Die Probleme

Das fängt häufig schon mit dem Betriebssystem an und hört mit Anleitungen im Netz auf. Den häufig finden sich Anleitungen nur für Apple Geräte, was dann die Shortcut-Angabe für Windows-Nutzer obsolet macht. Da die meisten Tutorials und Videos für Photoshop mit Shortcuts um sich werfen, ist das häufig eine frustrierende Angelegenheit, vor allem wen man schnell eine Lösung für einfaches Problem sucht.

Zudem gibt es, zumindest für mich, das Problem, dass Photoshop super überladen ist. Wenn man mal ehrlich ist, braucht man die Hälfte gar nicht und die Dinge die man braucht (zum Beispiel Brushes) muss sich eh aus dem Internet herunterladen, weil die integrierten Brushes zwar gut, aber nicht immer für das aktuelle Projekt perfekt sind. Sicherlich fallen dir noch einige andere Dinge ein, die du dir eh von außerhalb dazu installieren musst. Ich für meinen Teil nutze nur die Brushes und spiele ein bisschen mit Texten herum.

Die Alternative Affinity

Um es dem obigen Teil gleich zutun, fangen wir mit dem Preis an: einmalig 54,99 Euro und unbegrenzte Updates für Windows und Mac.

Du kannst alle Dateien, Pinsel und andere Dinge aus Photoshop direkt in Affinity Designer verwenden und auch so abspeichern, dass andere Personen, die mit Photoshop arbeiten, mit deinen Dateien arbeiten können.

Das Interface ist schlank, aber modern und wirkt in jeder Ecke aufgeräumt. Ich für meinen Teil habe mich sofort zurecht gefunden, auch weil Dinge die etwas verschachtelt im Menü versteckt, eigentlich immer logisch zu finden sind:

Wenn ich bspw. eine Ebene kopiere, weil ich den Stil für ein anderes Element übernehmen möchte, dann kopiere ich die Ebene, klicke auf das andere Element, anschließend auf bearbeiten und dann Stil übertragen. Fertig. Die Größe, Ebenen-Effekte und Farben werden automatisch und mit wenigen Klicks übernommen – großartig!

Anleitungen und Hilfe im Netz: Die ist ausgezeichnet. Immer wenn ich ein Problem hatte, habe ich bei der Suche sofort passende Antworten erhalten und wichtig ist: Ich hatte nicht viele Probleme! Der Support von Serif (die Firma hinter Affinity) ist immer offen für Anregungen und Kritik. Versuche das mal bei Adobe, das ist mindestens genauso effektiv, wie der Support von Google oder Facebook – also nicht vorhanden.

Fazit

Wenn du mit deiner Arbeit Geld verdienst und es dir nicht wehtut, Geld für die Adobe Creative Cloud auszugeben, dann solltest du das auch tun. Das ist ein Gesamtpaket, welches es wo anders nicht gibt, auch nicht mit Affinity.

Machst du die ganzen Dinge aber als Hobby, oder hilfst mal hier oder dort aus, dann reicht auch Affinity Designer. Es gibt außerdem kostenlose Alternativen wie Gimp oder Paint.Net. Von denen würde ich allerdings abraten, weil dort wirklich häufig mehrere Schritte benötigt werden, wo du bei kostenpflichtigen Programmen dann nur zwei Klicks für benötigst.

Ich für meinen Teil habe mich in die Produkte von Serif verliebt und nutze für Grafiken hauptsächlich Affinity Designer und für Bilder Affinity Photo. Die meisten Dinge kann man aber auch komplett in Affinity Designer umsetzen, sodass Affinity Photo nur noch eine nette Dreingabe für ebenfalls einmalig 54,99 Euro ist.

PS: Ich bin kein Web-Designer, Grafiker oder unbezahlbarer Künstler. Ich nutze die Programme privat und als Hobby für Kleinigkeiten. Genau das soll der Beitrag auch widerspiegeln und sich nicht an Profis richten.

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Veröffentlicht von Randlocher

Randlocher

Schreibt hier hauptsächlich über persönliche Gedanken, kleinere Anleitungen zu Spielen und teilt Empfehlungen. Alle Inhalte spiegeln dabei die eigene Meinung wieder.